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Kenia-Banane (Musa velutina) 
(Bilder zum Vergrössern anklicken)

Zuerst hatten wir das kleine Geschenk, ein paar Samen der Kenia-Banane, aus dem Botanischen Garten in Berlin mehr als Gag betrachtet. Im Januar 2006 wurden die Samen dann doch in Erde gesetzt und kurz darauf keimten tatsächlich zwei von vier auf.

Ein Jahr später, im Februar 2007, hatten die beiden Pflanzen eine Höhe von über 50 cm erreicht. Die Wachstumsgeschwindigkeit wurde immer schneller.
Im Mai passten die Stauden kaum noch ins Zimmer und wurden nach draussen verfrachtet.
Bananen-Blätter im Regen.

Die Kenia-Banane, auch Rosa Zwergbanane genannt, ist anspruchslos und soll Kälte relativ gut vertragen. Im zweiten Jahr sollen sich die ersten Früchte bilden...

... und tatsächlich, im Juli zeigte sich der erste Fruchtstand.
Wenig später waren die ersten Blüten und kleine rosa Früchte zu erkennen.
Leider waren der Juli und August kalt und regnerisch, sonst wären sicher noch mehr kleine Bananen an den Fruchtständen entstanden.
Können die Bananen nun geerntet werden ?
Noch sind sie knochenhart - vermutlich bleiben sie das auch. Aber wie erwartet, zieht sich die abgeblühte Pflanze zurück. Viele neue Schösslinge sind dafür im Topf entstanden, so dass wir auch nächstes Jahr auf (ungeniessbare) Bananen nicht verzichten müssen.
Nun, die erste geerntete Banane war eine ziemlich klebrige Angelegenheit, dazu viele Samen und eine dicke Haut. Das Fruchtfleisch schmeckte wie eine grüne Bananenschale (die von den käuflichen!). Fazit: Mit dem Verkosten der nächsten Frucht warten wir wohl noch einige Wochen.