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30.07.2012
Tomaten
Die heissen Tage (25.-28.7.) haben die Braunfäule etwas gestoppt. Nur ein oder zwei Tomaten mussten noch entsorgt werden. Auch die beiden Regentage haben bisher nicht weiter zur Ausbreitung beigetragen. Aber leider waren es heute nacht unter 12 °C, so dass die Fäule morgen oder übermorgen wieder weitergehen könnte. An den 10 geschützt stehenden Pflanzen ist glücklicherweise noch kein Pilzbefall zu erkennen (Bild: Rosa Honig).
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26.07.2012
Tomaten - Die Braunfäule breitet sich aus
Seit gestern habe ich etwa ein Kilo Tomaten weggeworfen und ein weiteres in der Hoffnung auf Nachreifung aufs Fensterbrett gelegt. Trotz warmem Wetter und recht trockener Luft schreitet die Verbreitung des Pilzes voran. Zum Spritzen scheint es mir zu spät - und eigentlich bin ich auch gegen chemische Waffen, selbst bei diesem heimtückischen Feind.
Es fällt mir schwer, die Ausbreitung der Braunfäule nochmals durch ein Foto zu dokumentieren. Also ist dies ein Eintrag ohne Foto.
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23.07.2012
Tomaten - Auf Holz klopfen hat nicht geholfen
Die ersten Anzeichen der Braunfäule sind da. Dunkle Verfärbung an den Stämmen zeigen, dass Phytophthora infestans zugeschlagen hat. Aber noch besteht die Hoffnung, dass das für die kommenden Tage angekündigte warme und trockne Wetter den Pilz wieder stoppt. Eine Hemmung der Ausbreitung der Sporangien (= Bildungsstätte der Sporen) erfolgt während Trockenperioden mit einer relativen Feuchte von weniger als 70 %.
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22.07.2012
Tomaten - Sommertage werden gebraucht
Tagelanger Regen und kein bisschen Sonnenschein. Den Tomaten, die in der Zwischenzeit reif geworden waren, hat man dies angemerkt. Der anfänglich tolle Geschmack wurde etwas fader. Doch es hätte schlimmer kommen können: Die Nächte waren nicht kalt. Kalte und feuchte Nächte sind die "Initialzündung" für Braunfäule. Jetzt folgen zwar einige kalte Nächte, aber der Regen scheint zunächst vorüber zu sein. Wir klopfen auf Holz, dass Nachtfeuchtigkeit und Morgentau nicht ausreichen werden, um dennoch den Fäulnisprozess zu starten.
Einige richtige Sommertage und die Ernte geht richtig los, wie das Tomaten-Bild von heute zeigt.
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15.07.2012
Die Tomaten stehen im Regen
Die ersten 500 g Tomaten haben wunderbar geschmeckt. Und das dürfte nicht nur an einem Jahr Abstinenz gelegen haben. Sie waren nicht so lasch wie die Juli-Tomaten der vergangenen Jahre, sondern hatten bereits ein rundes Aroma. So kann es weiter gehen!
Sorgen bereitet uns allerdings der ständige Regen. Leider habe ich es noch geschafft, ein Regendach für die Pflanzen zu besorgen oder zu bauen. So fürchten wir täglich, dass die Braunfäule ausbricht.
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12.07.2012
Tomate mit Blütenendfäule
Die Blütenendfäule scheint sich schnell entwickelt zu haben. Gestern konnte ich sie noch nicht entdecken. Blütenendfäule ist keine Krankheit, sondern eine Mangelerscheinung. Der Pflanze fehlt Calcium. Wir hatten 2008 versucht den Mangel durch eine Gabe von Urgesteinsmehl und Kalk zu beseitigen. Doch leider bringt das nicht viel. Die Pflanze schafft es aus unbekannten Gründen nicht, das im Boden ausreichend vorhandene Calcium bis in die Frucht zu transportieren. Einige Sorten sind anfällig dafür, andere weniger. Hier handelt es sich um eine Tomate der Sorte Morgentau. Sie hängt relativ hoch. Die Früchte weiter unten sind nicht befallen.
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08.07.2012
Start der Tomatenernte
Trotz des trüben regnerischen Wetters der letzten Tage werden die ersten Tomaten reif. Heute zum Frühstück gab es zwei kleine Mohamed-Tomaten, die sehr süss geschmeckt haben - fast zu süss, denn es fehlte (noch) etwas an Säure. Morgen oder übermorgen sind die ersten Bloody Butcher-Tomaten (Bild) fällig. Damit liegt der Ernte-Start im Trend der letzten Jahre: in der 28. Kalenderwoche beginnt meist die Ernte mit einer kleinen Zahl von Tomaten, um sich dann bis zur 34. KW kontinuierlich zu steigern. Danach geht die Erntemenge wieder zurück und hängt nach der 38. KW hauptsächlich vom Wetter und dem Auftreten der Braunfäule ab.
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02.07.2012
Die ersten Tomaten bekommen Farbe
Im Jahr 2008 hatten wir bereits am 5. Juli die ersten Tomaten geerntet. In diesem Jahr werden wir wohl einige Tage länger warten müssen. Der im Vergleich zu kalte und sonnenarme Juni hat die Reifung hinausgezögert. Dennoch, die Buschtomaten Mohamed (Bild) und Balconi Red zeigen schon ein wenig Farbe. Das heisst Mitte Juli könnte das erste Frühstück mit eigenen Tomaten anstehen.
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Bitte beachten Sie, dass wir mit vielen
der hier beschriebenen Pflanzen noch keine oder nur wenige Erfahrungen
haben. Der Anbau einiger Sorten - so wie wir ihn hier beschreiben - kann daher auch schief gehen.
Das Gartentagebuch stellt keine Anleitung zum Anbau dieser Pflanzen dar. Wer
Freude daran hat, kann miterleben wie uns die verschiedenen Aufzuchten
gelingen - oder auch nicht gelingen.
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